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Well-Being31. März 2022

Wie sinnvoll ist Sport während der Periode?

Die meisten Frauen leiden während ihrer Periode an Beschwerden wie Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und schlechter Laune. Am liebsten würde man den ganzen Tag eingekuschelt auf der Couch oder im Bett liegen und Schokolade und andere ungesunde Dinge essen. Schon in der Schulzeit lassen sich viele Mädchen während ihrer Periode vom Sportunterricht befreien. Doch ist das wirklich die ideale Lösung oder ist Sport während der Periode sogar gut?

Was genau passiert während der Periode in unserem Körper?

Der weibliche Zyklus dauert ungefähr 25 - 35 Tage. In der Anfangszeit des Zyklus wird durch Östrogen die Gebärmutterschleimhaut Stück für Stück aufgebaut. Während dieser Zeit steigt unser Östrogenspiegel im Blut.

Gegen Ende des Zyklus bereitet das Hormon Progesteron eine mögliche Einnistung einer befruchteten Eizelle vor. Wenn das Ei nicht befruchtet wird, setzt die Menstruation ein und der Zyklus beginnt wieder von vorne. Durch den Blutverlust kann es außerdem zu Eisenmangel kommen.

Sollte man während der Periode Sport machen?

Grundsätzlich ist es möglich, während der Periode Sport zu treiben. Wichtig ist hierbei, immer auf seinen Körper zu hören. Hat man starke Schmerzen und fühlt sich überhaupt nicht gut, sollte man sich nicht zum Sport zwingen. Hat man weniger starke Beeinträchtigungen, spricht nichts gegen Sport während der Menstruation.

Welche Sportarten eignen sich am besten?

Möchte man nicht auf Sport während der Menstruation verzichten, eignen sich am besten Sportarten, die den Beckenboden trainieren. Hierzu gehören beispielsweise Sportarten wie Yoga und Pilates. Wird der Beckenboden durch Sport gestärkt, können Regelschmerzen und starke Blutungen verringert werden. Außerdem wird der Zyklus normalisiert.

In welcher Zyklusphase hat man am meisten Power?

Hohe, sportlichen Ziele steckt man sich am besten in der Phase direkt nach der Periode, denn in dieser Phase haben wir besonders viel Kraft und Energie.

Diese Übungen eignen sich am besten für Sport während der Menstruation

Während der Periode muss man natürlich keine sportlichen Rekorde erzielen, allerdings gibt es einige Übungen, die uns besser entspannen lassen und die Schmerzen lindern können. Dies sind vor allem entspannende und weniger intensive Yogaübungen.

1. Die Kobra

Diese Übung hilft gegen Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane und lindert Menstruationsschmerzen. Des Weiteren öffnet die das Herz, sorgt für mehr Selbstbewusstsein und löst Angstgefühle. Lege dich für diese Übung auf den Bauch und stütze dich auf den Händen und Ellenbogen ab.

Die Arme und Ellenbogen liegen dabei eng am Körper an. Drücke die Hände in den Boden und hebe den Körper nach oben, sodass sich die Arme strecken. Versuche auch die Oberschenkel und Knie vom Boden zu lösen. Wenn dies zu viel Druck auf den unteren Rücken platziert, lasse die Knie am Boden.

Der Blick wird hierbei gerade nach vorne gerichtet. Entspanne den Nacken und bring die Schultern nach unten. Halte die Position für 5 Atemzüge. Lege dich dann wieder auf den Bauch ab, nimm 1 Atemzug und wiederhole die Position 3-5 Mal.

2. Der herabschauende Hund

Diese Übung sorgt für neue Energie, beruhigt den Geist und lindert sowohl Kopfschmerzen als auch Menstruationsbeschwerden. Begebe dich zuerst in den Vierfüßlerstand. Dabei befinden sich die Hände unter den Schultern und die Knie liegen hüftbreit auseinander.

Im nächsten Schritt hebe die Knie vom Boden weg und schiebe das Gesäß und Sitzknochen Richtung Decke. Zwischen deinen Händen, Gesäß und Füßen bildet sich ein Dreieck. Die Beine kannst du strecken oder die Knie leicht angewinkelt lassen. Halte die Position für fünf bis acht tiefe Atemzüge.

Du kannst den herabschauenden Hund auch mit der Kobra in einem „Flow“ kombinieren.

3. Der Drehsitz

Diese Übung eignet sich, um das Gleichgewicht zu stärken, die Nerven zu beruhigen und Stress abzubauen. Ein positiver Nebeneffekt dieser Übung ist, dass die Eierstöcke und Bauchorgane automatisch massiert werden. Für diese Übung begib dich in einen Sitz auf den Knien, den sogenannten Fersensitz.

Rutsche nun neben die linke Ferse und setz dich mit dem Gesäß auf den Boden. Stelle dann den rechten Fuß neben das linke Knie. Die rechte Hand legst du hinter den Rücken auf dem Boden ab. Der Blick geht über die rechte Schulter nach hinten. Atme fünf bis acht Mal tief ein und aus. Wechsle im Anschluss die Position auf die andere Seite.

Die Eisenversorgung beachten

Beim Sport während der Menstruation muss auch auf eine ausreichende Eisenzufuhr geachtet werden. Während der Periode verliert unser Körper Eisen. Auch wenn wir schwitzen, wie beispielsweise beim Sport, verlieren wir Eisen. Bei einer Doppelbelastung, wie es beim Sport während der Periode der Fall ist, verlieren wir also gleich die doppelte Menge an Eisen.

Unser Körper ist nicht selbstständig fähig, Eisen zu bilden. Daher ist es vor allem beim Sport während der Menstruation besonders wichtig, dass wir unsere Eisenversorgung über die Ernährung selbst regulieren. Nahrungsmittel wie Hülsenfrüchte, Fleisch oder grünes Blattgemüse liefern unserem Körper Eisen.

Richtig geschützt beim Sport während der Menstruation

Beim Sport während der Periode ist es besonders wichtig, richtig geschützt zu sein. Im Regelfall bieten Tampons, Binden und Co. einen ausreichenden Schutz beim Sport während der Periode. Tampons und Menstruationstassen schützen uns von innen und haben ein geringeres Risiko, dass etwas vorbeilaufen könnte.

Wer eine besonders starke Periode hat und beim Sport während der Periode auf keine Tampons und Menstruationstassen zurückgreifen will, dem bietet sich noch die Möglichkeit von spezieller Periodenunterwäsche.

Hier handelt es sich um Slips mit einer gleichzeitigen Binden-Funktion. Periodenunterwäsche wird vor allem bei Frauen, die normalerweise lieber auf Binden zurückgreifen, bevorzugt, da hier auch beim Sport während der Menstruation alles sicher ist und nichts verrutschen kann.

Fazit

Sport während der Periode ist durchaus möglich. Je nach Befinden kann es dazu kommen, dass die Leistungsfähigkeit leicht abnimmt. Dadurch sollte man sich aber nicht aus der Ruhe bringen lassen. Hört man auf seinen Körper, merkt man selbst sehr schnell, was man sich beim Sport während der Periode zumuten kann und was nicht. In dieser Phase sollte man den Körper nicht überanstrengen.

Hat man das Gefühl, es wird dem eigenen Körper zu viel, sollte man die Sporteinheit abbrechen und es am nächsten Tag noch mal probieren. Jedoch können bestimmte, wie die oben aufgeführten Yogaübungen, auch durchaus Erleichterung bei den Menstruationsbeschwerden schaffen.

Finde für dich heraus, was sich am besten anfühlt. Achte außerdem darauf, dich während der Periode bewusst zu ernähren und ausreichend Eisen zuzuführen. Stelle auch sicher, dass du mit den richtigen Hygieneartikeln gut geschützt Sport während der Periode treiben kannst.

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