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Training25. November 2019

Slackline Übungen für dein Workout

Slacker sind nicht immer faul. Wer bis jetzt noch nicht zu den Slackline-Enthusiasten gehört, verpasst ein Wundertraining, das sowohl körperliche als auch mentale Stärke aufbaut. Die von Hochseilen inspirierte Übung hat zahlreiche Vorteile, wie zum Beispiel einen besseren Gleichgewichtssinn und einen perfekt durchtrainierten Rumpf – um nur ein paar zu nennen. Wir erklären dir, weshalb du dieses spielerische Workout in deine Trainingsroutine integrieren solltest und liefern die besten Slackline-Übungen, um das volle Potential deines Körpers auszuschöpfen.
Was ist Slacklining?
Wenn du auf eine Slackline steigst, wirst du verstehen, woher sie ihren Namen hat. Sie ähnelt einem Hochseil, aber anstatt wie diese straff gespannt zu sein, hängt sie relativ schlaff (das englische Wort “slack” heißt zu Deutsch “schlaff”, “locker”). Die Übung beinhaltet das Balancieren auf einem instabilen Seil, das an beiden Seiten befestigt wird - entweder auf einem Trainingsgerät oder zwischen zwei Bäumen oder Pfosten (alte Schule). Vorsicht, es wird wackelig – daher werden alle Muskelgruppen beansprucht und die Körpermitte aktiviert, um das Gleichgewicht zu halten.
Die besten Slackline-Übungen für dein Workout
Es geht nicht nur darum, von einer Seite zur anderen zu laufen: Slacklines können vielseitig genutzt werden. Mische verschiedene Stile und Techniken und sorge dafür, dass dein Workout richtig Spaß macht, indem du diese Slackline-Übungen in deine Trainingsroutine integrierst:
Slackline Sit-starts
  1. Stelle dich auf eine Seite der Slackline, direkt vor und mit dem Rücken zur Halterung.
  2. Sinke in eine sitzende Position, indem eine Pobacke auf dem Seil liegt und das Seil neben deinem Steißbein verläuft - die Slackline sollte nicht auf deinem Steißbein liegen.
  3. Positioniere deinen linken Fuß auf dem Seil und halte deinen linken Oberschenkel und deine linke Pobacke so nah wie möglich am Seil.
  4. Finde dein Gleichgewicht und bringe dann deinen rechten Fuß vor deinen linken, wobei beide Knie nach außen fallen.
  5. Finde erneut das Gleichwicht und gehe dann wieder in die stehende Position, indem du deinen Körper nach vorne und nach oben rollst. Dabei sollte dein Oberkörper zwischen deinen Knien und über deine Hüfte rollen.
  6. Wiederhole diese Bewegung bis du am anderen Ende der Slackline angekommen bist, drehe dich um und kehre auf die gleiche Art wieder zu der Halterung zurück, bei der du begonnen hast.
  7. Slackline Bench Dips
  1. Setze dich genau in der Mitte vor die Slackline. Strecke deine Beine vor dir aus.
  2. Setze deine rechte Handfläche rechts von dir und die linke links von dir unter deinen Schultern auf der Slackline ab. Die Instabilität der Slackline sorgt dafür, dass deine Muskeln härter arbeiten müssen, um das Gleichgewicht zu halten - möglicherweise musst du die Slackline etwas tiefer hängen, um die richtige Haltung zu bewahren.
  3. Hebe deinen Po langsam vom Boden hoch. Halte dabei deinen Körper und deine Beine gerade und achte darauf, dass deine Schultern entspannt bleiben.
  4. Beuge deine Ellbogen hinter dir und sinke herunter, bis sie auf Höhe deiner Schultern sind.
  5. Pausiere kurz und strecke deine Arme dann wieder, bis du deine Ausgangsposition erreichst.
  6. Mache drei Sätze mit je 10 Bench Dips.
Slackline Squat-Walks
  1. Beginne mit beiden Füßen auf der Slackline, nah an einer der beiden Halterungen.
  2. Suche dir einen Fokuspunkt auf der anderen Halterung und finde das Gleichgewicht.
  3. Aktiviere deine Körpermitte und beuge langsam die Knie.
  4. Bringe deinen Po so nah wie möglich zur Slackline, ohne diese dabei zu berühren. Es kann helfen, sich dabei leicht nach vorne zu beugen – Vergiss nicht, zu atmen.
  5. Strecke während der gesamten Übung deine Arme vor dir aus.
  6. Invertiere die Bewegung, wenn du den tiefsten Punkt erreicht hast, indem du die Beine streckst, bist du wieder auf der Slackline stehst.
  7. Wiederhole die Bewegung, bis du auf der anderen Seite der Slackline angekommen bist und kehre dann wieder zu der Halterung zurück, bei der du begonnen hast.

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