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Training5. November 2020

10 Fitnessmythen und was an ihnen dran ist

Das Internet ist voller Expertentipps und Ratschläge, wie Du richtig trainieren solltest und wie Du schnell abnehmen kannst, um Deine Traumfigur zu erreichen.

Wenn Du Dir Informationen zum richtigen Training einholst, wirst Du auf einige Fitness Mythen stoßen, welche sich bis heute noch hartnäckig halten. Ob diese der Wahrheit entsprechen, möchten wir Dir in diesem Ratgeber verraten. Wir entzaubern die zehn populärsten Fitness Mythen, damit Du endlich Gewissheit hast.

Fitness-Mythos 1: Du verbrennst Fett erst nach 30 Minuten Sport

Dieser Mythos ist falsch, da Dein Körper schon nach der ersten Trainingsminute die wichtigsten Energiequellen anzapft. Hierzu zählen Fette und Kohlenhydrate.

An dieser Aussage ist nur richtig, dass sich der prozentuale Anteil der Energiegewinnung im Laufe Deines Trainings ändert. In der Anfangsphase Deines Workouts zehrt Dein Körper vor allem an Deinen Glykogenspeichern. Je länger Du trainierst, desto mehr wird die Fettverbrennung angeregt.

Tipp: Wenn Du trotz kurzer Trainingsdauer Deine Körperfettverbrennung ankurbeln möchtest, empfiehlt sich das High Intensity Intervall Training.

Fitness-Mythos 2: Laufen schadet Deinen Gelenken

Diese Aussage ist laut wissenschaftlichen Studien definitiv falsch, sofern Du kein Übergewicht und keine Fußfehlstellung hast. Es ist sogar das Gegenteil der Fall. Joggen ist für Deine Gelenke förderlich! Beim Joggen trainierst Du nämlich Deine Knorpel, die im Laufe der Zeit sogar zu wachsen beginnen.

Selbst wenn Du einen Marathon läufst, schadest Du Deinen Gelenken nicht, sofern Du ausreichend trainiert und genügend Knorpel aufgebaut hast.

Solltest Du jedoch einige Kilos zu viel auf die Waage bringen, sind Joggen und Laufen für Deine Knie und Hüfte nicht die idealen Sportarten. Steige stattdessen beispielsweise aufs Schwimmen oder Radfahren um.

Fitness-Mythos 3: Mit Sit-ups zum Sixpack

Dieser Mythos ergibt ergibt keinen Sinn, denn wie soll man einen Sixpack erkennen, wenn Deine Bauchmuskeln von einer Fettschicht bedeckt sind?

Sit-ups stärken Deine Bauchmuskeln. Daran gibt es nichts zu rütteln. Jedoch musst Du kombiniert Ausdauertraining betreiben und Deine Ernährung umstellen.

Es geht in erster Linie darum, den Anteil an Körperfett zu reduzieren. Dieses Ziel erreichst Du am besten, indem Du Dein Kraft- mit Ausdauertraining kombinierst.

Dein Körper ist ein zusammenhängender Organismus! Leider kannst Du die Körperregion, in welcher Du Körperfett verbrennen möchtest, nicht selbst bestimmen. Du kannst einen Sixpack nur dann erreichen, wenn Du Deinen Körperfettanteil ausreichend senkst.

Fitness-Mythos 4: Frauen werden im Gym zu Hulk

Bitte vergiss diesen Fitness-Mythos so schnell wie möglich!

Es wurde mehrfach bewiesen, dass Frauen länger benötigen, um Muskelmasse aufzubauen als Männer. Bei Frauen ist der Aufbau der Muskulatur zudem limitiert. Grund hierfür ist das Testosteron. Dieses Hormon ist am Muskelaufbau entscheidend beteiligt, jedoch weisen Männer einen deutlich größeren Testosteronspiegel auf.

Auch Frauen können durch Krafttraining natürlich viel Muskulatur und Kraft aufbauen, dies dauert aber vergleichsweise lange und geschieht ganz sicher nicht von heute auf morgen. Durch den Aufbau von Muskulatur erhöht sich aber der Kalorienverbrauch im Ruhezustand und es fällt Dir leichter abzunehmen.

Fitness-Mythos 5: Cardiotraining erschwert den Muskelaufbau

Ein weiterer im Internet und Gym kursierender Fitness-Mythos ist, dass regelmäßiges Kardiotraining den Aufbau von Muskeln boykottiert.

Dieser Irrglaube kann durch zahlreiche Crossfitter widerlegt werden. Deren Trainingseinheiten setzen sich sowohl aus Kraft- als auch Cardiotraining zusammen. Dennoch können Crossfitter eine ordentliche Muskelmasse vorweisen.

Damit Du Muskeln aufbauen kannst, musst du grundsätzlich im Kalorienüberschuss essen. Du musst also einerseits regelmäßig hart trainieren, andererseits Deine Ernährung anpassen. Da Du beim Cardiotraining viele Kalorien verbrennst, benötigt Dein Körper mehr Energie!

Setze Deine Priorität zum Beispiel auf das Krafttraining, und kombiniere dieses einfach mit ein paar Cardio Workouts. Wöchentlich sind ein bis zwei Einheiten im Ausmaß von 30 Minuten ausreichend.

Fitness-Mythos 6: Beim Laufen nimmst Du am schnellsten ab

Dieser Mythos stammt auf dem Cardio-Trainingsbereich und ist nicht ganz richtig.
Natürlich stellt Ausdauersport eine ausgezeichnete Möglichkeit dar, Dich fit zu halten und Kalorien abzubauen.

Potentiell verbrennt Cardiotraining auch mehr Kalorien, einfach aufgrund der längeren und durchgehenden Belastung. Jedoch verbrennst Du bei Ausdauereinheiten nur dann, wenn Du Dich aktiv bewegst.

Im Gegensatz dazu verbrennst Du bei Krafttrainingseinheiten auch nach dem Workout unliebsame Kalorien. Grund hierfür ist, dass Du Deine Muskeln beim Muskelaufbautraining zum Wachsen bringst.

Je mehr Muskelmasse Du vorweisen kannst, desto höher ist Dein Grundumsatz. Dies bedeutet, dass Du bei Krafttrainingseinheiten Deinen Stoffwechsel ankurbelst und bis zu 48 Stunden nach dem Training noch Kalorien verbrennen kannst. Dieses Phänomen wird als Nachbrenneffekt bezeichnet.

Fitness-Mythos 7: Je häufiger und länger Du trainierst, desto besser

Hilft viel Training wirklich viel? Nein! Durch zu viel Training sabotierst Du nur Deine eigenen Erfolge!

Deine Muskeln wachsen nicht während des Workouts, sondern in Regenerationsphase zwischen den einzelnen Trainingseinheiten. Wenn Du auf Erholungsphasen verzichtest, kann sich Dein Muskel nicht ordentlich erholen, außerdem bist Du bald platt und kannst im Training nicht mehr richtig Gas zu geben.

Lege zwischen Deinen Trainingseinheiten mindestens einen Ruhetag ein. Trainiere nicht an zwei aufeinanderfolgenden Tagen dieselben Muskelgruppen!

An Ruhetagen musst Du jedoch nicht ganz auf körperliche Betätigung verzichten. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie Du Dich aktiv regenerieren kannst.

Fitness-Mythos 8: Schlechtere Flexibilität durch Muskelaufbau

Ebenso wie bei den bisherigen Mythen handelt es sich um einen Irrglauben und es ist sogar das Gegenteil der Fall. Wenn Du die Übungen bei Krafttrainingseinheiten richtig ausführst, verbesserst Du sogar Deine Beweglichkeit. Wichtig ist nur, dass Dein Krafttrainingsplan ausgewogen ist.

Meist verschlechtert sich die Beweglichkeit im Alltag, sei es aufgrund einer schlechten Sitzhaltung oder zu wenig Bewegung. Trainiere also regelmäßig, am besten Deinen gesamten Körper. Führe jede Übung stets über den gesamten Bewegungsradius aus und konzentriere Dich vor allem auf die exzentrische Phase einer jeden Wiederholung. Hier wird Dein Muskel nämlich gedehnt.

Fitness-Mythos 9: Fettabbau ist gezielt möglich

Ein gezielter Fettabbau ist nicht nur am Bauch unmöglich, sondern auch bei Deinen restlichen Muskelgruppen. Nur weil Du bestimmte Muskeln trainierst, kannst Du dort vorhandenes Fett weder abbauen noch in Muskeln umwandeln.

Natürlich wird beim gezielten Training Dein Bi- und Trizeps stärker und auch Dein Armumfang nimmt zu. Zudem regst Du Deinen Grundumsatz an. Damit die Pfunde purzeln, ist jedoch Ausdauertraining in Kombination mit Krafttraining die ideale Trainingsmethode. Am Ende entscheidet über den Fettabbau aber wie immer Deine Kalorienzufuhr.

Fitness-Mythos 10: Ändere keinen funktionierenden Trainingsplan

Der Mythos der Trainingsroutine hält sich bis heute, obwohl auch diese Annahme falsch ist. Es ist verständlich, dass Du Deinen Trainingsplan einhalten möchtest, wenn Du mit ihm zufrieden bist und sich zu Beginn Erfolge eingestellt haben.

Trotzdem solltest Du Deine Kraft- und Ausdauereinheiten mit der Zeit steigern. Grund hierfür ist, dass sich Dein Körper im Laufe der Zeit an diese Belastung gewöhnt und stagniert. Bei einem gleichbleibenden Training wird sich Dein Körper nicht mehr steigern. Achte also darauf, dass dein Trainingsplan ein intelligentes Progressionsschema vorsieht.

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