6. September 2018

Diät oder Sport – was ist wichtiger, um abzunehmen?

Ist es möglich, ungesundes Essen und Fast Food einfach durch Sport „zu verbrennen“ und dadurch abzunehmen? Oder ist das ganze komplizierter?Wenn es ums Abnehmen geht, spielen viele Faktoren eine Rolle. Oft hört man von der 80/20 Regel, die besagt, dass man 80% seiner Zeit gesund essen soll und die restlichen 20% Sport widmen sollte, wenn man abnehmen möchte.Moderation ist das ZauberwortDie 80/20 Regel eignet sich gut als grobe Richtlinie – Du musst dich nicht wirklich genau an diese Prozentzahlen halten, um abzunehmen, aber es gibt dir eine Vorstellung davon, in welche Richtung du gehen solltest. Es ist theoretisch möglich, ohne Sport zu treiben abzunehmen, aber das führt oft zu Heißhungerattacken, die wiederum zu Schuldgefühlen führen. Auf der anderen Seite ist auch jeglicher Energieverbrauch nutzlos, wenn der Körper nicht mit ausreichend Nährstoffen versorgt wird. Die 80/20 Regel greift auch hier: 80% der Nahrungsmittel, die du zu dir nimmst, sollten gesund und nährstoffreich sein. Die anderen 20% dürfen ruhig einen niedrigen Nährstoffgehalt haben. Allem zu widerstehen, was man sonst gerne isst, kann einen gegenteiligen Effekt haben. Einer Studie über „geplante hedonische Abweichungen“ zufolge, kann es sich hingegen positiv auf die Motivation auswirken, wenn man ab und zu seinen Gelüsten nachgibt  – und außerdem macht es glücklich.Essen ist ausschlaggebendUm dein Gewicht zu halten, beziehungsweiser abzunehmen, musst du dich richtig ernähren. Der Trick besteht darin, eine negative Energiebilanz zu erreichen, beziehungsweise weniger Kalorien zu konsumieren, als du verbrauchst. Um ein halbes Kilogramm abzunehmen, brauchst du ein Kaloriendefizit von 3,500 Kalorien. Im Alltag ist es allerdings fast unmöglich, jeden Tag so viele Kalorien zu verbrennen, weshalb Ernährung und Kalorienzufuhr umso wichtiger werden. Jeder, der schon einmal auf dem Laufband gelaufen ist, weiß, wie lange es dauert, um 500 Kalorien zu verbrennen.Höre auf deinen KörperOb Sport oder Diät – generell gilt, dass du immer auf die Signale hören solltest, die dein Körper dir sendet, wenn du dich nicht genug bewegst oder falsch isst. Gelüste,  ob nach fettigen Pommes oder cremiger Eiscreme, kennen wir alle. Oft steckt allerdings mehr dahinter, auch wenn diese Hungerattacken meistens ganz plötzlich auftauchen. Häufig weisen diese Signale auf einen Nährstoffmangel hin – möglicherweise ist deine Ernährung nicht ausgewogen genug, du bewegst dich nicht ausreichend, oder leidest unter Stress.Spät abends plötzlich Heißhunger zu bekommen, kann zum Beispiel auf einen erhöhten Cortisolwert hinweisen (Cortisol wird produziert, wenn du gestresst bist). Die große Schüssel Cornflakes um 23 Uhr ist also höchstwahrscheinlich keine Lösung – stattdessen kannst du den Heißhunger mit einem Entspannungsbad oder abendlichem Yoga mildern.Das FazitDie richtige Ernährung ist wichtig. Sport ist wichtig. Wenn du Sport treibst, musst du deinen Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgen, damit er sich erholen kann und beim nächsten Workout noch mehr leisten kann. Für ein effektives Workout brauchst du qualitativ hochwertige Nahrungsmittel – Proteine, gesunde Fette und Kohlenhydrate aus vollwertigen Quellen. Wenn du bei einem der beiden Elemente Abstriche machen musst, sollte das eher der Sport sein, als die gesunde Ernährung. Generell gilt: Moderation ist der Schlüssel zum (dauerhaften) Erfolg.Neben der Tür zu deinem Kühlschrank öffnet sich hier der Einlass zu deinem kostenfreien Probetraining im Club.

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23. August 2018

Sport und Ernährung - 15 Mythen und Fakten

Als Personal Trainer werden mir häufig Fragen über Sport über Ernährungsmythen gestellt. Überall wird darüber gesprochen und diskutiert – in der Familie, bei der Arbeit, auf den Sozialen Netzwerken, in Zeitungen, auf Blogs, usw. Meinungen zum Thema gibt es viele. Das ist zwar einerseits gut, aber woher weiß man, was wirklich stimmt?Verfasst vom Personal Trainer Øyvind HoltUrsprünglich erschienen auf @evolution.evofitness.noIn diesem Artikel werde ich mit einigen Mythen bezüglich Sport und Ernährung aufräumen und damit hoffentlich einige deiner Zweifel beiseite räumen und dir deine Fragen beantworten. Welche von den Behauptungen, die kursieren, stimmen und welche nicht?  Nur wenn man am nächsten Tag Muskelkater hat, war das Training effektiv.  STIMMT NICHTMan kann seine Muskeln trainieren, ohne dass sie danach schmerzen. Setze dir nicht zum Ziel, am nächten Tag einen Muskelkater zu haben.  Wenn man mit dem Krafttraining anfängt, muss man wesentlich mehr Protein zu sich nehmen STIMMT NICHTEs wird empfohlen, pro Tag und kg Körpergewicht 0.9g Protein zu sich zu nehmen. Ein Top-Athlet, der über 20 Stunden pro Woche trainiert, benötigt 2g Protein pro kg Körpergewicht am Tag. Alle, die weniger trainieren (5h/Woche) benötigen nicht mehr als 1g Protein pro kg täglich. Es gibt keine Belege, dass sich die Muskelmasse erhöht, wenn man 3-4g Protein pro kg Körpergewicht am Tag zu sich nimmt. Für die meisten Menschen ist es daher völlig ausreichend, durch eine normale und ausgeglichene Ernährung seinen Proteinbedarf zu decken.  Mit fortschreitendem Alter verlangsamt sich der Stoffwechsel STIMMTIm Alter von 20 Jahren ist der Stoffwechsel am schnellsten, danach verlangsamt er sich um ungefähr 1% pro Jahr. Einfach gesagt bedeutet das, dass du mit fortschreitendem Alter nicht mehr so viel essen kannst, ohne dich mehr zu bewegen, wenn du dein Gewicht halten möchtest.  Manche Menschen habe schwerere und größere Knochen als andere STIMMT NICHTDas Durchschnittsgewicht eines Skeletts liegt bei 2.5 – 4.5 kg. Das Körpergewicht hängt also hauptsächlich von der Zusammensetzung von Muskeln und Fett ab.  Wenn noch keine Diät bei dir funktioniert hat, wirst du auch in Zukunft nicht abnehmen können STIMMT NICHTBei jedem Versuch lernst du mehr über Sport und gesunde Ernährung. Gib nicht auf!  Joggen verbrennt mehr Kalorien als Fahrrad fahren  STIMMTBei gleicher Erholungszeit und Belastung verbrennt Joggen mehr Kalorien als Fahrrad fahren.Warum ist das so? Joggen ist eine konstante Aktivität ohne Pausen. Beim Fahrrad fahren hingegen pausiert man öfters und auf manchen Strecken wird weniger Energie benötigt, wie zum Beispiel beim Berg runter fahren. Beim Joggen werden sowohl die Muskeln des Ober-, als auch des Unterkörpers beansprucht. Beim Fahrrad fahren liegt der Fokus hauptsächlich auf dem Unterkörper, weshalb der allgemeine Energieverbrauch niedriger ist. Beim Joggen trägst du dein gesamtes Körpergewicht. Beim Fahrrad fahren wirst du hingegen vom Fahrrad unterstützt.  Durch Training bei geringer Intensität verbrennt man mehr Fett (kcal/Kalorien), als bei einem hochintensiven Workout STIMMT NICHTWer abnehmen möchte, muss Kalorien verbrennen. Wer mehr Kalorien zu sich nimmt als er verbrennt, nimmt zu, da der Kalorienüberschuss in Form von Fett gespeichert wird. Diese Logik lässt sich umkehren: Wer mehr Kalorien verbrennt als er isst, nimmt ab. Am meisten Fett verbrennt man bei einer Herzfrequenz von 70-75, aber je geringer die Intensität der Aktivität, desto geringer die Fettverbrennung. Beispiel: 30 Minuten intensives Intervall – verbrennt hauptsächlich Kohlenhydrate – hoher KalorienverbrauchKalorienverbrauch gesamt: circa 300-500 kcal 30 Minuten ‚Powerwalk‘ – geringerer Kalorienverbrauch. Es wird zwar Fett verbrannt, allerdings weniger (100-300 kcal) und es dauert dementsprechend länger abzunehmen.  Ausdauertraining ist besser zum Abnehmen als Krafttraining, obwohl mehr Muskelmasse auch in Ruhephasen mehr Kalorien verbrennt STIMMT1 kg Muskelmasse erhöht den Grundumsatz (Ruhestoffwechsel) um nur 13kcal pro Tag (1). Schneller geht’s mit Ausdauertraining. Auf die lange Sicht ist Muskelmasse jedoch wichtig, um sein Gewicht zu halten. Die Erfahrung zeigt, dass geringe Mengen (100kcal) über einen längeren Zeitraum zu Gewichtszunahme führen (2).Wer abnehmen möchte, sollte sich also auf Ausdauertraining konzentrieren. Eine Kombination aus beidem ist aber generell zu empfehlen.  Abends zu Essen erhöht die Wahrscheinlichkeit, übergewichtig zu werden  STIMMT NICHTWas zählt, ist die Gesamtzahl aller Kalorien am Tag Beispiel:Du hast einen Kalorienbedarf von ungefähr 2000 Kalorien pro Tag. Wenn du den ganzen Tag über nur 500 Kalorien zu dir genommen hast, kannst du am Abend ruhig 1500 Kalorien essen. Egal, wie du die Kalorien über den Tag verteilst, wichtig ist, dass du nicht mehr als 2000 zu dir nimmst, wenn du nicht zunehmen möchtest.  Wenn man an heißen, sonnigen Tagen beim Training einen schwarzen Plastikbeutel trägt, verbrennt man mehr Kalorien STIMMT NICHTDas einzige, was du damit erreichst, ist mögliche Dehydration und Ermüdung. Indirekt kann Hitze sogar den Kalorienverbrauch reduzieren, da du schneller erschöpft bist.  Männer haben mehr Muskelmasse als Frauen STIMMTBei einem erwachsenen Mann besteht im Durchschnitt 40% des Körpergewichts aus Muskelmasse, bei einer erwachsenen Frau hingegen nur 35%. Durchschnittlicher Mann, 80kg – 32kg MuskelmasseDurchschnittliche Frau, 60 kg – 21kg Muskelmasse  Man muss frühstücken, damit die „Kalorienverbrennung“ in Gang kommt STIMMT NICHTKalorien werden verbrannt, unabhängig davon, ob di frühstückst oder nicht. Trotzdem ist frühstücken empfehlenswert, da es Energie liefert um in den Tag zu starten.  Gezielte Kraftübungen für den Bauch reduzieren Bauchfett STIMMT NICHTSpezielles Krafttraining für den Bauch reduziert dein Bauchfett nicht. Dein Bauchfett wirst du los, indem du allgemein mehr Energie verbrauchst, als du durch die Nahrung aufnimmst. Das Geheimnis? Eine gesunde und ausgewogene Ernährung und viel Bewegung.  Körperliche Aktivität stärkt das Skelett STIMMTAktivitäten, bei denen man sein Körpergewicht trägt, wie zum Beispiel Krafttraining, Joggen, Aerobic, Tanzen, Alpinismus usw., haben einen positiven Effekt auf die Knochenstruktur. Im Alter zwischen 20 und 30 Jahren ist die Knochenmasse am höchsten. Wer in jungen Jahren viel trainiert, kann später von einer stärkeren Knochenmasse profitieren. Ab 30 sollte man regelmäßig trainieren, um einen Abbau der Knochenmasse zu verhindern (das gilt vor allem für Frauen nach der Menopause).  Dehnen nach dem Training beugt Muskelkater vor STIMMT NICHTEs gibt keine Beweise, dass Dehnen Muskelkater verhindert. Dehnen fördert die Beweglichkeit, was sich wiederum positiv auf die Koordination auswirkt. Muskelkater entsteht, wenn du deinen Körper überbelastest. Das verhinderst du, indem du langsam beginnst und die Intensität schrittweise erhöhst. Quellen: Raastad, T., Paulsen, G., Refsnes, P, Rønnestad, B., Wisnes, A. (2010) Strength training - In theory and practice. Gyldendal  Bahr, R., Activity Manual - Physical Activity in Prevention and Treatment. Directorate of health 

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23. Januar 2017

Brauche ich Nahrungsergänzungsmittel?

WAS SIND NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL?Kommerziell hergestellte Nahrungsergänzungsmittel sind Produkte, die Zutaten enthalten, welche unsere Ernährung mit einem zusätzlichen Nährwert ergänzen. Im Zusammenhang mit Fitness können diese Nahrungsergänzungsmittel Aspekte des Trainings, der Leistung und der Körperzusammensetzung verbessern. Auch wenn es feste Beweise dafür gibt, das Nahrungsergänzungsmittel ihren Zweck erfüllen, sind es oft doch die Fehlinformationen über die richtige Dosierung, die in die Irre führen. Viele Zutaten in einem Nahrungsergänzungsmittel können miteinander agieren oder mit bestimmten Arten der Nahrung interagieren und haben unter verschiedenen Bedingungen auch unterschiedliche Auswirkungen.In gewisser Hinsicht kann ein Nahrungsergänzungsmittel auch als Ergänzung für etwas gesehen werden, um es zu unterstützen oder zu verbessern. In diesem Sinne kann jede Art von natürlicher oder vollwertiger Nahrung ein Nahrungsergänzungsmittel sein.IST NAHRUNGSERGÄNZUNG SINNVOLL?Von vielen kommerziellen Nahrungsergänzungsmitteln wird behauptet, sie unterstützen den Körper beim Training, sowohl in der Pre- als auch in der Post-Workout-Phase, erhöhen das Energieniveau, steigern die Ausdauer und Muskelmasse und reduzieren Körperfett. Die Frage, ob diese wirklich funktionieren ist eine Überlegung wert. Aber viel wichtiger ist, ob diese herkömmlichen Nahrungsergänzungsmittel notwendig sind und ob es dafür einen echten, physiologischen Bedarf gibt, sowohl vor als auch nach dem Training!KÖNNEN NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL VOR DEM TRAINING HELFEN?Nahrungsergänzung vor dem Training soll deinen Gefühlszustand beim Training anheben. Es ist tatsächlich so, dass viele Nahrungsergänzungsmittel lediglich das Gefühl erzeugen, als würde die Trainingsleistung verbessert. Kesh Patel, Fitnessdirektor von EVO Europa meint: „Beliebte Nahrungsergänzungsmittel vor dem Workout steigern generell die Durchblutung, die Herzfrequenz und die Konzentration- aber diese Auswirkungen machen dich nicht fitter oder stärker. Selbst bekannte Substanzen, wie Koffein und Kreatin, bei denen wissenschaftlich überprüft wurde, dass sie leistungssteigernd wirken, tun das schlicht nur bei sehr fitten Menschen. Für die meisten sind diese Auswirkungen unbedeutend, außer du gehst an deine Grenzen- was auch ein Gesundheitsrisiko zur Folge haben könnte.“Der einzige Zeitpunkt, an dem du Nahrungsergänzungsmittel vor einem Workout zu dir nehmen solltest, ist, wenn deine Energiezufuhr vor dem Training weniger als ausreichend ist. In solchen Fällen darf man sich eine kohlenhydratreiche Zwischenmahlzeit gönnen oder viel Wasser trinken, um die nötige Energie fürs Training wieder aufzutanken.UNTERSTÜTZEN NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL DIE ERHOLUNG NACH DEM WORKOUT?Bevor wir diese Frage beantworten, sei hervorgehoben, dass sich Erholung nach dem Workout nicht nur um Ernährung nach dem Workout dreht. Tatsächlich geht es hierbei mehr um die momentane Gesundheit, allgemeine Ernährung, intelligentes Training und physische Erholung – wenn diese Faktoren in gutem Zustand sind, dann kann eine Erholung fast immer problemlos stattfinden.Nach einem Training geht es zuallererst um das Auftanken und Auffüllen von Energie und Elektrolyten. Wenn wir unsere normalen Ernährungsmuster nicht gleich nach dem Workout fortsetzen können, dann reicht der Verzehr von Kohlenhydraten, wie Obst, Fruchtsaft oder Smoothies. Auch wenn viele Experten zu einer sofortigen Aufnahme von Eiweiß nach dem Training raten, ist es für die meisten Menschen mit ausgeglichenen Ernährungsgewohnheiten nicht notwendig.WIE STEHT EVO ZUR NAHRUNGSERGÄNZUNG?Auch wenn viele Nahrungsergänzungsmittel vor dem Workout nur eine vorübergehende Wirkung zeigen, kann Nahrungsergänzung während und nach dem Workout sinnvoll sein. Das hängt natürlich auch von der Art, Dauer und Intensität des Workouts ab. Bei EVO glauben wir, dass es wichtig ist, spezifische physiologische Bedürfnisse des Trainings zu verstehen und Nahrungsergänzung, wenn nötig, intelligent einzusetzen. Für die meisten Menschen ist eine Nahrungsergänzung vor dem Workout unnötig, vorausgesetzt der Körper hat genügend Energie und Flüssigkeit. Während des Trainings sorgen isotonische Getränke für den Ersatz von essenziellen Elektrolyten, die durch den Sauerstoffprozess, wie Schwitzen, verlorengegangen sind. Eine gesunde Zwischenmahlzeit wie Obst, Fruchtsaft, Smoothie oder Haferkekse helfen dabei, die Energiespeicher nach dem Training wieder aufzufüllen.Nutze die Gelegenheit, um deine Ansichten und Erfahrungen mit uns auf Facebook oder Instagram zu teilen!

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3. Oktober 2016

Kalorien: Wie viel ist eigentlich genug?

Kesh, was ist überhaupt die Kalorien-Zufuhr?Das ist die Einnahme aller Kalorien einer Person, meist auf den Zeitraum von einen Tag betrachtet.Und wie hoch ist die richtige Kalorien-Zufuhr?Das ist eine interessante Frage und kann eigentlich ohne weitere Eckdaten gar nicht beantwortet werden. Dafür muss man sich das Ziel der Person ansehen: Möchte jemand abnehmen? Je nachdem können dann die täglich nötigen Kalorien berechnet werden.Wie kann das berechnet werden?Mit einfachen – oder komplizierten – Formeln kann berechnet werden, wie viel der Körper ungefähr braucht. Meist nimmt man dazu die Größe, das Gewicht und das Alter her. Damit berechnet man dann den Umsatz, den der oder diejenige ohne Bewegung hat. Von dieser Zahl kann man dann weiter rechnen, wie viel für den Alltag gebraucht wird.Sind diese Berechnungen zuverlässig?Wenn man sich die Gesundheit und das Leben der Person auf lange Zeit ansieht, bestimmt. Wichtig ist nämlich, zu welchem Ergebnis die jeweilige Kalorienzufuhr führt – das hängt noch von viel mehr ab: Zusammensetzung des Essens, Nahrungsmittelkombinationen, Tageszeit zu der gegessen wird, hat man Hunger, wie geht’s gerade dem Stoffwechsel. Als Beispiel: Etwas nach dem Training zu Essen bringt ganz andere Ergebnisse, als wenn genau dieselbe Mahlzeit ohne Training gegessen wird.Wenn also Kalorien doch nicht so wichtig sind, wenn es um einen gesunden Alltag geht, was dann?In gewissen Fällen ist die Kontrolle der Kalorien sicherlich sinnvoll, aber genau genommen ist für den Alltag eigentlich unbrauchbar. In Wirklichkeit ist es wichtig, mal wieder auf unseren Körper zu hören: Er gibt uns Signale und handelt nach bestimmten Mechanismen, die das Überleben sichern. Diese Mechanismen sorgen auch dafür, dass unser Körper eine gewisse Balance hat – darunter fällt beispielsweise Atmen, Schlafen und auch das Gewicht. Unser Körper reguliert sich von alleine und er gibt uns im Normalfall ein Zeichen, wenn er etwas braucht. Wir werden hungrig, wenn wir nichts essen. Leider haben wir im Laufe der Zeit diese einfachen Signale verlernt zu verstehen – und das wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit aus.Und was denkt EVO über Kalorien und Gesundheit?Bei EVO vertreten wir die Meinung, dass wir wieder zu unserem Körper zurück finden müssen – das heißt, dass wir uns auf die ganz einfachen physiologischen Signale wieder konzentrieren sollten. Hör‘ einfach mal in dich hinein und erkenne die Zeichen von Hunger, Durst, deiner Launen, Stress oder Müdigkeit. Lerne wieder deinen Körper wahrzunehmen. Denn das steigert deinen Stoffwechsel und bringt deine Energie zurück statt ein stressiges Verfolgen deiner täglichen Kalorieneinnahme. Dein Stoffwechsel, deine Nahrungsaufnahme und in Folge dessen wird sich auch dein Gewicht einpendeln – auf eine ganz normale und bewusste Art und Weise.

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8. Juli 2016

Was bringt ein gesunder Metabolismus?

Neben Bewegung und Erholung ist ein optimaler Metabolismus – im Volksmund „Stoffwechsel“ genannt – ein wichtiger Eckpunkt unserer Gesundheit.Der Begriff „Metabolismus“ bezeichnet alle biochemischen und hormonellen Reaktionen des Körpers die er braucht, um seine Organe und Zellen funktionstüchtig zu halten. Essen wird in Energie umgewandelt, die unser Körper für jede Bewegung, fürs Denken und Wachsen nutzt. Natürlich hängt es nicht nur davon ab, was wir essen – sondern auch von der körperlichen Bewegung und Erholung.Einfach nur gesunde Nahrung zu uns zu nehmen ist aber nicht alles – es geht darum, auch wirklich zu verstehen, welchen Einfluss die Auswahl unseres Essens und unsere Essensgewohnheiten auf die chemischen Reaktionen in unseren Körper haben und was das für unsere Gesundheit bedeutet. Ein Mix aus vermeintlich gesunder Nahrung, Übertraining und zu wenigen Erholungsphasen hat definitiv einen negativen Einfluss auf unsere Gesundheit. Daraus resultierende hormonelle Reaktionen schränken unsere Leistungsfähigkeit ein, und können unter Anderem zu einem niedrigen Testosteronspiegel, reduzierten Wachstumshormonen, weniger Fettverbrennung, Insulinresistenz, trockene Haut und Haare, Schlafstörungen, Müdigkeit, häufiges Wasserlassen oder Heißhungerattacken führen.Einfache Anpassungen des Ernährungsplans und der Essengewohnheiten können den Metabolismus ankurbeln – das steigert die Leistung, führt zu Gewichtsverlust und bringt deinen Körper wieder in Schwung.

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8. Juli 2016

Fünf Tipps um deinen Stoffwechsel anzukurbeln

Du willst Gewicht verlieren, Muskelwachstum generieren oder deine Leistung verbessern? Ein erhöhter Metabolismus bringt dich schneller an dein Ziel und du fühlst dich insgesamt besser und gesünder.Hier sind fünf Tipps, um deinen Stoffwechsel anzukurbeln: Trinke nur, wenn du durstig bist. Oft wird uns gesagt, viel Trinken sei gesund, aber warum genau weiß eigentlich keiner. Wenn wir zu viel Flüssigkeit ohne gelösten Stoffen wie Salz oder Zucker zu uns nehmen, verdünnen wir unsere extrazellulare Flüssigkeit (jene rund um die Zellen); das führt wiederum dazu, dass wir öfters auf die Toilette müssen, mehr Salze verlieren und die Körpertemperatur sinkt. Trink‘ daher nur dann, wenn du wirklich Durst hast, dir heiß ist oder ein Training ansteht. Andernfalls ist übermäßiges Trinken nicht nötig. Beobachte deine Körpertemperatur und deinen Urin – das sind präzise Anzeigen, wie dein Metabolismus gerade läuft. Eine durchgehende Körpertemperatur unter 37 Grad ist ein Anzeichen für einen langsamen Stoffwechsel. Wenn das vorkommt, iss einen salzigen, kohlenhydrathaltigen Snack um deinen Metabolismus anzukurbeln. Beobachte auch deinen Urin: Du musst oft auf die Toilette und hast einen hellen, klaren Urin? Drink‘ ein bisschen weniger und iss ein bisschen mehr Salz. Dein Körper steht weniger unter Stress, wenn er mehrere kleine Snacks bekommt. Wann ist das besonders nötig? Achte auf kalte Füße oder Hände, häufiger Toilettendrang, das Gefühl keine Energie zu haben oder wenn plötzliche Kopfschmerzen auftreten. Um das wieder in Ordnung zu bringen braucht es meist nicht viel: Bloß einen kleinen, salzigen Snack. Iss genug Kohlenhydrate. Low-Carb-Diäten können deinen Stoffwechsel verlangsamen, ganz unabhängig von Salz oder Flüssigkeitszufuhr. Glukose ist übrigens ein wichtiger Faktor bei der Aufnahme von Salz – das ist auch der Grund, warum viele Sportgetränke Kohlenhydrate und Salz beinhalten. Iss ausreichend Salz. Das stimuliert deinen Stoffwechsel, sofern du nicht viel zu viel trinkst. Salze deine Speisen (aber nicht versalzen!). In kürzester Zeit wirst du einen Anstieg deiner Körpertemperatur bemerken, deine Konzentration wird sich verbessern und deine Leistung steigen.

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